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Doppelosteotomie

Eine Osteotomie am Kniegelenk wird bei Menschen mit Beinachsenfehlstellungen vorgenommen, um Belastungen des Gelenks zu normalisieren und Schmerzen und Verschleiß durch einseitige Überlastung zu vermeiden. Oft reicht eine Korrektur am Ober- oder Unterschenkel aus, um die Beinachse zu begradigen. Es gibt jedoch auch Menschen, bei denen eine Doppelosteotomie vonnöten ist, also eine Korrektur am Ober- und Unterschenkel, wie bei Prof. Lobenhoffers Patientin Frau L.

Wer hat Sie operiert?

Prof. Lobenhoffer und Herr Kley

Welche Operation wurde bei Ihnen gemacht?

Doppelte Osteotomie

Wann wurden Sie operiert?

6. August 2013

Wie sind Sie auf unsere Praxis bzw. auf unseren Arzt aufmerksam geworden?

Foto: Vor der OP

Mein Hausarzt überwies mich an einen von ihm geschätzten Orthopäden in der Nachbarstadt Remscheid. Dieser erkannte zu meinem Glück die besondere Problematik meiner Fehlstellung am Bein und dass dies wohl nichts für wenig erfahrene Operateure sein könne. Er sagte mir, dass Prof. Lobenhoffer die absolute Koryphäe auf diesem Gebiet sei, dass in seiner Klinik diese Operation häufig gemacht werde und gute Erfolge vorliegen.

 

 

 

Welche Symptome hatten Sie direkt vor der Operation?

Ich konnte das betroffene Bein nicht mehr belasten und hinkte immer schlimmer. Durch die starke Belastung des gesunden Beins schmerzte schließlich auch dieses, und zwar so schlimm, dass ich größere Strecken kaum noch gehen konnte. Wie mir mein Arzt sagte, und wie man sich ja auch selbst denken kann, wurden durch die falsche Belastung und Schmerzvermeidungsstrategie auch schon Hüfte und Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen.

Wie haben diese Symptome Sie im täglichen Leben eingeschränkt und wie haben Sie sich dabei gefühlt?

Ich war völlig unglücklich und glaubte schon, nie mehr ein normales Leben führen zu können. Mein großes Hobby ist Reiten. Ich konnte vor der Operation kaum noch auf dem Pferd sitzen und vor allem mit dem kranken Bein nicht mehr den nötigen Druck auf das Pferd ausüben. Auch die nötigen Arbeiten im Stall (ausfegen, misten, Mist wegfahren, Heu und Wasser holen und Behälter befüllen, Pferde pflegen etc.) konnte ich nur noch unter Schwierigkeiten ausführen. Beim Sport – z. B. im Fitnessstudio – brachen mir auf dem Laufband einfach die Beine weg.

Wie hat Ihr Umfeld auf Ihre Symptome reagiert?

Meine Eltern, meine Schwester und Freunde sahen, dass ich vieles einfach nicht konnte, und versuchten mir zu helfen, etwa indem mich meine Eltern mit dem Auto fuhren, wenn ich normalerweise auch hätte gehen können. Schließlich sagten meine Eltern: „So kann es nicht weitergehen“ und drängten mich zum Arztbesuch.

Bei wie vielen Ärzten waren Sie mit Ihren Symptomen?

Ich hatte als Elfjährige bereits einmal eine Knieoperation und war nie so ganz beschwerdefrei, hoffte aber, dass sich die Probleme auswachsen könnten. Sie wurden zwar immer schlimmer, aber eine weitere OP wollte ich vermeiden, da ich an die erste sehr schlechte Erinnerungen hatte. Daher bin ich erst wieder zum Arzt gegangen, als es gar nicht mehr anders ging (siehe oben).

Welche Infos hatten Sie überhaupt zu Ihrer Diagnose?

Ich war mit meinen Eltern bei Herrn Prof. Lobenhoffer zur Voruntersuchung, und er erklärte mir den Sachverhalt und auch die Konsequenzen, die ich ohne Operation zu erwarten hatte, sehr überzeugend. Er machte mir auch Mut zur Operation, stellte dar, wie alles ablaufen würde und auch, was ich nach welcher Zeit wieder können würde. Genau so ist es dann auch eingetreten.

Welche Zweifel und Ängste hatten Sie in Bezug auf eine mögliche OP?

Jeder hat Angst vor einer Operation, allerdings war mein Leidensdruck inzwischen so groß, dass ich dachte, es kann nur besser werden.
(Mutter: Mein Mann und ich hatten von Anfang an Vertrauen zu Herrn Prof. Lobenhoffer. Wir hatten uns auch sehr umfangreich im Internet informiert. Dennoch hatten wir große Angst, dass irgendetwas schiefgehen könnte. Wir waren unglaublich erleichtert, als wir kurz nach der OP hörten, dass alles gut verlaufen war. Wir waren natürlich noch viel mehr erleichtert und glücklich, als wir später sahen, welch großen Erfolg die OP hatte.)

Warum haben Sie sich für Prof. Lobenhoffer als Operateur entschieden?

Siehe oben. Es war meinen Eltern und mir auch nicht wichtig, dass wir aus 300 km Entfernung anreisen mussten. Wir haben später gesehen, dass Patienten sogar aus 3000 km Entfernung anreisen.

Was wussten Sie vorher über den Ablauf der OP?

Der Ablauf der OP ist im Internet sehr detailliert beschrieben.

Wie empfanden Sie die Betreuung und Information durch den Arzt vor und nach der Operation?

Super. Herr Prof. Lobenhoffer kam jeden Tag und kümmerte sich um mich, ebenso Herr Kley, den wir auch sehr engagiert, kompetent und überaus nett fanden. Ich war sehr gut betreut. Es war auch hervorragend, dass gleich nach der OP mit der Krankengymnastik angefangen wurde. Es war alles bestens organisiert. Auch die anderen Mitarbeiter, vom Pflegepersonal bis zu den Küchenmitarbeiterinnen, waren supernett und hilfsbereit. Auch von den Anästhesisten fühlte ich mich sehr kompetent behandelt. Man merkt, dass Herr Prof. Lobenhoffer ein ausgewähltes und gutes Team um sich geschart hat.

Wie haben Sie sich direkt nach der OP gefühlt?

Foto: Nach der OP

Ich hatte natürlich leichte Schmerzen und war hilflos, aber es war nicht so schlimm wie befürchtet. Dadurch, dass ich gleich aufstehen musste und auch konnte, gewann ich Vertrauen in meine Fähigkeiten und war auch weniger hilflos (z. B. konnte ich zur Toilette gehen).



 

Was haben Sie gefühlt, als Sie zum ersten Mal das OP-Ergebnis gesehen haben?

Ich war glücklich und hoffnungsvoll, wieder normal gehen zu können und normal belastbar zu sein.

Wie schnell waren Sie nach der OP wieder fit?

Wie mir auch vorher gesagt worden war, konnte ich nach einer Woche das Krankenhaus verlassen und mit meinen Eltern im Auto sitzend nach Hause fahren. Bereits im Krankenhaus hatten die Therapeuten mit mir das Gehen geübt.

Wie schnell konnten Sie sich wieder im Alltag zurechtfinden?

Ich konnte mit meinen Krücken überall hingehen und auch Treppen steigen. Eine ambulante Therapie in meiner Heimatstadt ca. 2-3 Mal in der Woche unterstützte mich. Nach kurzer Zeit konnte ich schon mit einer Krücke gehen und sogar wieder selbst Auto fahren. 6 Wochen nach der OP habe ich meine Mutter auf einer Reise nach London begleitet, wo ich schon in der Lage war, den ganzen Tag herumzulaufen.

Wie hat Ihr Umfeld auf das OP-Ergebnis reagiert?

Meine Schwester ist froh, dass ich sie bei der Arbeit auf dem Pferdehof wieder tatkräftig unterstützen kann. Meine Eltern und ich sind Herrn Prof. Lobenhoffer und dem Klinikpersonal sehr dankbar.

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